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Fortbildungsmodul:
"Fieber aus bronchopulmonaler Sicht"

Fieber entsteht als Reaktion des Körpers auf äußere oder innere Einflüsse (z. B. Infektionen bzw. Tumore) und unterstützt damit die körpereigene Immunabwehr. Die Körpertemperatur wird von einem Teil des Gehirns, dem so genannten Hypothalamus, kontrolliert und in ihren normalen Grenzen gehalten. Bei Fieber ist die Wärmeregulation gestört und die Körpertemperatur steigt. Es gibt verschiedene Substanzen, die Fieber auslösen, die so genannten Pyrogene. Exogene Pyrogene (Endotoxine aus Bakterienmembranen) oder endogene Pyrogene (Interleukine) stimulieren Prostaglandin E2-Synthese. Dadurch kommt es zu Vasokonstriktion und Kältezittern (Schüttelfrost) mit der Folge eines Temperaturanstiegs. Andererseits kann aber auch der "Regelmechanismus", der Hypothalamus geschädigt sein (durch Schädel-Hirntraumen oder Vergiftungen) oder die Körpertemperatur steigt durch extreme Bedingungen an (Hitze).
Zur effektiven Behandlung der Fiebersymptomatik ist eine Klärung der zugrunde liegenden Erkrankung erforderlich.
Das FORUM LUNGE Fortbildungsmodul "Fieber aus bronchopulmonaler Sicht" gibt einen ausführlichen Überblick über die Diagnostik des Symptoms Fieber und geht auch auf die zugrunde liegenden Erkrankungen und die therapeutischen Ansätze ein. Die wesentlichen Inhalte sind:

  • Pneumologische Ursachen der Fiebersymptomatik
  • Differentialdiagnose des Fiebers in der Pneumologie
  • Verschiedene Kasuistiken gehen auf die Diagnostik, die Krankheitsbilder und die Therapie von z. B. Bakterieller Pneumonie mit parapneumonischem Begleiterguss, Bronchiektasen-Krankheit, offene Lungentuberkulose etc. ein
  • Darstellung und Diskussion der diagnostischen Ergebnisse (Ausführliche Anamnese, Röntgenthorax, Röntgenverlauf, Infektlabor, CT-Thorax, Bronchoskopie mit Video, Mendel-Mantoux-Test etc.)

Grafik: Differentialdiagnose Fieber aus pneumologischer Sicht
Grafik: CT-Thorax Kasuistik I
Autoren des FORUM LUNGE Fortbildungsmoduls Fieber: Dr. Ern, Dr. Krunke