Module-Visual

Fortbildungsmodul:
"Auswurf und Verschleimung"

Das Sputum von Patienten kann wichtige Hinweise zur Diagnose von Lungenerkrankungen geben. Voraussetzung ist allerdings, dass das Sputum richtig gewonnen ist, schnell und kritisch beurteilt wird. Menge und Farbe des Sputums sowie eventuelle Blutbeimengungen geben bei der makroskopischen Untersuchungen erste Hinweise: Bei Infektionen oder Bronchiektasen ist z. B. die Menge des Sputums stark erhöht, seine Farbe ändert sich insbesondere bei bakteriellen Superinfektionen (gelblich-grünliche Verfärbung). Das Auftreten von Blut kann ein Hinweis auf Lungenembolie, Tuberkulose, eine Tumorerkrankung, eine akute Bronchitis u. a. sein.
Die mikroskopische Beurteilung des Sputums und das Anlegen einer Kultur zur Anzucht von Bakterien dienen der weiteren Identifizierung der an der Erkrankung beteiligten Zelltypen und Mikroorganismen.
Das FORUM LUNGE Fortbildungsmodul "Auswurf und Verschleimung" gibt einen ausführlichen Überblick über den Sinn sowie die Vor- und Nachteile der Sputumdiagnostik. Die wesentlichen Inhalte sind:

  • Ausführliche Beschreibung der korrekten Sputumgewinnung durch den Patienten
  • Empfindlichkeit der verschiedenen Mikroorganismen!
  • Der Weg zur erfolgreichen Sputumdiagnostik (kooperative Patienten, gute Anleitung, kritische Befundinterpretation)
  • Ist native Sputumdiagnostik sinnvoll? Vorgehensweise bei der Sputumdiagnostik mit Entscheidungsbaum
  • Natives Sputum, provoziertes Sputum oder Bronchoskopie?
  • Ergänzende Diagnostik
  • Diskussion und Bearbeitung der Thematik mit Hilfe von zwei Kasuistiken, z. B.: Bakterielle Exazerbation eines Bronchiektasenleidens auf dem Boden einer allergisch bronchopulmonalen Aspergillose

Grafik: Native Sputumdiagnostik sinnvoll? Mikrobiologie
Zur Vergrößerung bitte anklicken
Grafik: Bronchoskopie
Autor des FORUM LUNGE Fortbildungsmoduls Sputum: Dr. Löck