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Fortbildungsmodul:
"Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale"

Die pulmonale Hypertonie (PH) ist die dritthäufigste kardiale Erkrankung nach dem 50. Lebensjahr. Früher waren vorwiegend Männer, durch Änderung der Rauchgewohnheiten sind heute auch zunehmend Frauen betroffen. Eine pulmonale Hypertonie ist oft die Folge einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), kann aber auch sekundär als Folge anderer Erkrankungen, wie z.B. Lungenembolie, Lungenfibrose, Sarkoidose, Asthma, AIDS, Sichelzellanämie und angeborener Herzfehler auftreten. Über Jahre kann sich als Folge dieser Erkrankungen ein Hochdruck im Lungengenkreislauf entwickeln, oft verbunden mit einer starken Belastung des rechten Herzens. Mit Fortschreiten der Erkrankung entsteht das klinische Bild des Cor pulmonale
PH und Cor pulmonale verlaufen häufig progredient und weisen eine hohe Morbidität und Mortalität auf. Die Prognose ist ungünstig und die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bei PH ohne Therapie nur 3 Jahre. Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung der Patienten ist eine möglichst frühe Diagnose. Dazu ist erforderlich, Risikofaktoren zu berücksichtigen, die vom Patienten beschriebene Symptomatik richtig zu deuten.
Die Beurteilung und Einstufung der PH erfolgt nach den neuen Klassifikationen der WHO (Evian 1998, Venedig 2003). Danach werden 5 Klassen der pulmonalen Hypertonie unterschieden.
Das FORUM LUNGE Fortbildungsmodul "Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale" gibt einen guten Überblick über die komplexe Thematik. Aus den Inhalten:

  • Pathophysiologie der pulmonalen Hypertonie
  • Vergleich der systemischen und pulmonalen Hypertonie
  • Klinische Einteilung der PH, Klassifikation
  • Symptome und Fehlinterpretationen bei PH
  • Darstellung der Risikogruppen
  • Klassische Diagnostik bei PH und Cor pulmonale, Stufendiagnostik
  • Beurteilung der Wertigkeit diagnostischer Verfahren
  • Medikamentöse und nicht medikamentöse Therapie des PH und Cor pulmonale
  • Pathophysiologische Begründung der Therapieansätze
  • Monitoring der Therapie
  • Alltagstipps für Patienten mit PH
  • Kasuistik stellt die Schritte der Anamnese, Therapie und Verlauf sowie Maßnahmen bei fehlendem Therapieerfolg dar

Grafik: Klassische Diagnostik-Methoden: Thorax-Röntgen
Grafik: Pathophysiologische Begründung der Therapieansätze
Autor des FORUM LUNGE Fortbildungsmoduls Pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale: Dr. Winkler