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Fortbildungsmodul:
"Allergieprävention - Was ist möglich, sinnvoll und evidenzbasiert?"

Allergien nehmen vor allem in Industrienationen stetig zu. In Deutschland sind bereits 15 - 25 Prozent der Bevölkerung betroffen. Abgesehen von den hohen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Allergien entstehen, handelt es sich oft um Erkrankungen, die die Lebensqualität des Betroffenen stark einschränken, zu Komplikationen führen und die vor allem einen chronischen Verlauf nehmen können.

Ohne wirksame Gegenmaßnahmen muss mit einem weiteren Anstieg von Allergien gerechnet werden. Die Vorbeugung bei Allergien spielt dabei eine entscheidende Rolle. Maßnahmen zur Verhinderung von Allergien können auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Primärprävention beginnt bereits in der Schwangerschaft und im Säuglingsalter und dient dazu, eine Sensibilisierung zu verhindern. Die wichtigsten Empfehlungen: Das Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten und Verzicht auf Tabakrauch bereits in der Schwangerschaft.
Sekundärpräventive Maßnahmen sollen verhindern, dass ein bereits sensibilisierter Patient Symptome entwickelt. Im Rahmen der Tertiärprävention werden Vorkehrungen getroffen, die dem Fortschreiten und der Chronifizierung allergischer Erkrankungen entgegenwirken.
Das FORUM LUNGE Fortbildungsmodul "Allergieprävention - Was ist möglich, sinnvoll und evidenzbasiert?" gibt einen Überblick über die verschiedenen Aspekte der Allergieprävention. Aus den Inhalten:

  • Determinanten allergischer Erkrankungen
  • Verlauf einer Sensibilisierung, Sensibilisierungshäufigkeit
  • Allergierisiko
  • Ursachen für die Zunahme allergischer Erkrankungen
  • Allergologische Diagnostik bei Asthma, atopischer Dermatitis, Hausstaubmilbenallergie, Nahrungsmittelallergie etc.
  • Prävention: Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention; Diskussion der diversen Präventionsmaßnahmen
  • Leitlinienbasierte Evidenz von Präventionsmaßnahmen

Grafik: Allergie - Definition: Prävention
Grafik: Vorgehen bei Hausstaubmilbenallergie
Autoren des FORUM LUNGE Fortbildungsmoduls Allergieprävention: Dr. Storz, Dr. Ern, Dr. Meyer-Madaus